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49 CFR


(Code of Federal Regulations)



Der (CFR) ist die Chiffrierung der allgemeinen und permanenten Gesetze, die von den Abteilungen und Agenturen der U.S. Regierung durch das U.S. Federal Register veröffentlicht werden. Er ist in 50 Titel unterteilt, die sich jeweils mit einem bestimmten Gebiet befassen. Jede Ausgabe des CFR wird einmal pro Kalenderjahr in einem bestimmten Quartal aktualisiert:
  • Titel 1-16 am 01. Januar
  • Titel 17-27 am 01. April
  • Titel 28-41 am 01. Juli
  • Titel 42-50 am 01. Oktober
Jeder Titel ist in Kapitel eingeteilt, jedes Kapitel ist nochmals in Unterkapitel eingeteilt. Titel 49 befasst sich mit den Vorschriften für den Transport.



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ADN


(Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation intérieure)



Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenschiffen. Eine Unterform des ADN stellt das ADNR dar.



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ADNR


(Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation intérieure Rhin)



Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenschiffen auf dem Rhein. Die Bestimmungen des ADNR werden durch die Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf dem Rhein vom 12. Juli 2003 in deutsches Recht transformiert. Gemäß GGVBinSch finden die Bestimmungen des ADNR mittlerweile auch für alle anderen schiffbaren deutschen Binnengewässer außer der Donau Anwendung.



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ADR


(Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route)



Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, welches besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut enthält. Das ADR wurde am 30. September 1957 in Genf unter der Leitung der UNECE beschlossen und ist am 29. Januar 1968 in Kraft getreten. Seither wird es im 2-Jahres-Rhythmus aktualisiert (zuletzt zum 1. Januar 2007).



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AWB


(Air Waybill)



Der Abschluss eines Beförderungsvertrages verlangt die Ausstellung eínes Luftfrachtbriefes. Der Absender muss dem Carrier den Luftfrachtbrief zusammen mit der zu befördernden Sendung übergeben. In der Praxis lässt der Absender den Luftfrachtbrief vom IATA-Agenten ausstellen. Jeder Luftfrachtbrief ist mit einer Seriennummer und dem 3stelligen Code der Luftverkehrgesellschaft gekennzeichnet. An die IATA-Agenten werden AWB-Nummernkreise vergeben, mit denen der Endlos-Frachtbrief bedruckt wird. Diese Seriennummer setzt sich wie folgt zusammen: 020-1234567-5 - Die ersten drei Zahlen identifizieren die Airline (z. B. 020 für Lufthansa), die folgenden sieben Zahlen sind fortlaufend und die achte Stelle ist die so genannte Prüfziffer. Diese wird benötigt um die Richtigkeit der Luftfrachtbriefnummer zu überprüfen.



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Carrier



Carrier ist die im Luftverkehr branchenübliche internationale Bezeichnung für eine Luftverkehrsgesellschaft.



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CAS


(Chemical Abstracts Service)



Der CAS ist eine 1907 gegründete Unterabteilung der American Chemical Society. Ziel ist es, weltweit sämtliche Chemie-relevanten Veröffentlichungen zu indizieren und zusammenzufassen. Die CAS ist bekannt für ihre enorme Datenbank chemischer Verbindungen mit über 30 Millionen organischen und anorganischen Substanzen (Stand: Februar 2007) und deren eindeutigem Schlüssel, der CAS Registry Number.



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CERCLA


(Comprehensive Environmental Response, Compensation, and Liability Act)



Das CERCLA wurde am 11. Dezember 1980 von der U.S. Regierung verabschiedet. Es verpflichtet die Chemie- und Erdölindustrie zur Abgabe einer "Umweltsteuer". Die Einnahmen hieraus wandern direkt in einen Fonds, welcher die Entsorgung/Aufbereitung von "besitzerlosen" chemischen Abfällen/Unrat, aber auch die Bekämpfung bei Zwischenfällen/Unfällen finanziert. Im Dezember 1985 betrug die Höhe des Fonds bereits 1,5 Milliarden $ (ca. 1,1 Milliarden €).



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CMR


(Convention relatif au contrat de transport international des Marchandises par Route)



Die internationale Vereinbarung über Beförderungsverträge auf Straßen gilt bei internationalen Transporten, die mit Straßenfahrzeugen durchgeführt werden, wenn das Abgangs- oder Empfangsland des Gutes ein CMR-Mitgliedstaat ist.



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Consignee



Im internationalen Frachtverkehr branchenübliche Bezeichnung des Empfängers einer Sendung.



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CSC


(International Convention for Safe Containers)



Die IMO, in Zusammenarbeit mit der UNECE, entwickelte den Entwurf des CSC, welcher 1972 durch die IMO und die UN finalisiert wurde. Das CSC hat zwei Ziele: Zum einen die Aufrechterhaltung eines hohen Grades an Personenschutz beim Transport und Umgang mit Containern durch die Bereitstellung allgemein passabler Prüfprozeduren und der diesbezüglichen Stärkeanforderungen. Zum anderen die Erleichterung des internationalen Transports von Containern durch Bereitstellung international einheitlicher Sicherheitsvorschriften - gleichmäßig anwendbar auf alle Arten von Transport (außer Lufttransport). Somit kann die Ausbreitung von variierenden nationalen Sicherheitsvorschriften vermieden werden.



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CTU-Packrichtlinien



Die CTU-Packrichtlinien sind Richtlinien für das Packen von Ladung außer Schüttgut in oder auf Beförderungseinheiten (Container Transport Unit = CTU) bei Beförderung mit allen Verkehrsträgern zu Wasser und zu Lande. Der Lufttransport ist nicht berücksichtigt worden. Die CTU-Packrichtlinien wurden im Februar 1999 veröffentlicht und lösen die Container-Packrichtlinien ab. Die CTU-Packrichtlinien werden vom Amtsblatt des Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (Verkehrsblatt) mit der Dokumenten-Nr.B 8087 veröffentlicht.



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DOT


(Department Of Transportation)



Das DOT (auch U.S. DOT) ist ein Ministerium innerhalb der Bundesregierung der Vereinigten Staaten, welches sich mit dem Transport von Gütern innerhalb U.S. Territoriums beschäftigt. Es wurde durch ein Bundesgesetz am 15. Oktober 1966 geschaffen und nahm am 1. April 1967 die Arbeit auf. Es wird vom Verkehrsminister geleitet. Es kann als das U.S. Pendant (abgesehen von Bau und Stadtentwicklung) zum deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung betrachtet werden. Es besteht aus folgenden Unterabteilungen:
  • Federal Aviation Administration (FAA)
  • Federal Highway Administration (FHWA)
  • Federal Railroad Administration (FRA)
  • Federal Transit Administration (FTA)
  • Maritime Administration (MARAD)
  • Federal Motor Carrier Safety Administration (FMCSA)
  • National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA)
  • Office of Inspector General (OIG)
  • Office of the Secretary of Transportation (OST)
  • Research and Innovative Technology Administration (RITA)
  • Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration (PHMSA)
  • Saint Lawrence Seaway Development Corporation (SLSDC)
  • Surface Transportation Board (STB)



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ECOSOC


(Economic and Social Council)



Der Wirtschafts- und Sozialrat ist ein Organ der UN mit Sitz in New York. Neben seinen Aufgaben innerhalb der Organisation der UN koordiniert er insbesondere die Tätigkeiten der zahlreichen UN-Spezialorganisationen (z. B. IAEO, ICAO, IMO, UNECE, WHO).



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EPA


(Environmental Protection Agency)



Die EPA (auch USEPA) ist eine Organisation der U.S. Regierung zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit und kann als Pendant zum deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) betrachtet werden. Die EPA wurde am 2. Dezember 1970 gegründet.



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GGV


(Gefahrgutverordnung)



Die Gefahrgutverordnung regelt in Deutschland den nationalen und internationalen Transport von Gefahrgut auf Straße, Schiene, Binnengewässer, der Luft und zur See. Als Grundlage dient das nationale und internationale Gefahrgutrecht.



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GGVSE


(Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn)



Die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße und mit Eisenbahnen regelt den nationalen Transport gefährlicher Güter auf Straße und Schiene. Als Grundlage dient das ADR. Die GGVSE ist neben der GGVSee und der GGVBinSch integraler Bestandteil der GGV.



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GGVSee


(Gefahrgutverordnung See)



Die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf See egelt den nationalen Transport gefährlicher Güter auf dem Seeweg. Als Grundlage dient das ADN.



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GGVBinSch


(Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt)



Die Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt regelt den Transport gefährlicher Güter auf Rhein, Mosel und allen anderen schiffbaren deutschen Binnengewässern mit Ausnahme der Donau. Die GGVBinSch kann auf der Donau nicht angewandt werden, da es sich um eine internationale Wasserstraße handelt.



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IAEA


(International Atomic Energy Agency)



Die Internationale Atomenergieorganisation (dt. Abkürzung IAEO) ist eine autonome wissenschaftlich-technische Organisation, die mit den Vereinten Nationen durch ein Sonderabkommen verbunden ist. Die IAEA wurde am 29. Juli 1957 im Rahmen des Programms „Atoms for Peace“ unter dem Dach der UN in New York gegründet und hat ihren Verwaltungssitz in der Wiener UNO-City. Die IAEA soll die friedliche Nutzung der Kernenergie und der Anwendung radioaktiver Stoffe, sowie die internationale Zusammenarbeit hierbei, fördern und gleichzeitig die militärische Nutzung dieser Technologie durch Überwachungsmaßnahmen verhindern.



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IATA


(International Air Transport Association)



Die Internationale Flug-Transport-Vereinigung wurde am 28. August 1919 in Den Haag als ein Dachverband der Fluggesellschaften unter dem Namen International Air Traffic Association gegründet. Ihr Sitz ist in Montreal, Kanada. Das Ziel der IATA ist die Förderung des sicheren, planmäßigen und wirtschaftlichen Transportes von Menschen und Gütern in der Luft, sowie die Förderung der Zusammenarbeit aller an internationalen Lufttransportdiensten beteiligten Unternehmen. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Frankfurt/Main. Die IATA veröffentlicht jedes Jahr die Neufassung der IATA-DGR.



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IATA-Agent


(auch Fracht-Agent bzw. Cargo Agent)



Eine Person oder Organisation, die durch die Luftverkehrsgesellschaft autorisiert ist, Frachtsendungen zu erhalten, Beförderungspapiere auszustellen und Gebühren einzuziehen. Ein IATA-Agent ist durch die IATA anerkannt und registriert.



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ICAO


(International Civil Aviation Organization)



Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, welche die Planung des zivilen Luftverkehrs durchführt. Sie wurde 1944 durch das Übereinkommen über die internationale Zivilluftfahrt (Chicagoer Abkommen) gegründet und hat ihren Sitz in Montréal, Kanada. Ihr gehören 189 Vertragsstaaten an. Deutschland wird durch eine ständige Delegation des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vertreten. Die ICAO verööfentlich aller 2 Jahre die ICAO-TI (zuletzt 2007).



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IATA-DGR


(International Air Transport Association Dangerous Goods Regulations)



Die IATA-DGR sind jährlich erscheinende Vorschriften, welche für den Gefahrgutversand per Luft zwingend anzuwenden sind. Sie sind jeweils vom 01. Januar bis einschließlich 31. Dezember des Ausgabejahres gültig. Die IATA-DGR basieren auf den aller 2 Jahre erscheinenden ICAO-TI.



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ICAO-TI


(International Civil Aviation Organization Technical Instructions for the safe Transport of Dangerous Goods by Air)



Die ICAO-TI sind die aller 2 Jahre erscheinenden technischen Anweisungen für den Gefahrguttransport per Luft. Auf ihnen basieren die IATA-DGR.



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IMO


(International Maritime Organization)



Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Bis zum 21. Mai 1982 hieß sie Inter-Governmental Maritime Consultative Organzation (IMCO). Ihre Gründung wurde schon 1948 beschlossen, die mehrfach geänderte Satzung trat jedoch erst 1958 in Kraft. Am 13. Januar 1959 nahm sie ihre Tätigkeit in London auf. Sie ist für die Ausarbeitung und Aktualisierung des IMDG-Code verantwortlich.



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IMDG-Code


(International Maritime Code for Dangerous Goods)



Die internationale Seeschifffahrts-Vorschrift für Gefahrgüter ist das Pendant der IATA-DGR oder des ADR für die Seeschifffahrt und wird von der IMO herausgegeben. In der Bundesrepublik Deutschland ist der IMDG-Code Bestandteil der GGVSee.



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Limited Quantity (LQ)


(begrenzte Menge)



Unter gewissen Voraussetzungen können Gefahrgüter als sogenannte "begrenzte Menge" versendet werden. Dies stellt eine Erleichterung gegenüber dem normalen Gefahrguttransport dar, da hierbei nur ein Teil der entsprechenden Vorschriften anzuwenden ist.



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NOTOC


(Notification to captain)



Jede Airline ist dem betroffenen Piloten gegenüber verpflichtet, so früh wie möglich vor Start der Maschine, detailierte Informationen bzgl. des geladenen Gefahrguts in schriftlicher Form mitzuteilen.



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PHMSA


(Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration)



Die PHMSA ist eine Unterabteilung des DOT und ist verantwortlich für die sichere Verbringung von Gefahrgütern (sowohl Hersteller als auch Verbraucher) auf allen Verkehrswegen.



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Personalkategorie



Das gesamte am Lufttransport/Handling beteiligte Personal wird gem. IATA-DGR in 12 Kategorien eingeteilt, wie z. B.:
  • PK 1 - Versender
  • PK 2 - Verpacker
  • PK 6 - Frachtannahmepersonal
  • PK 10 - Piloten
Dies ist notwendig, um die Schulungsinhalte für Grund- und Wiederholungskurs klar zu definieren und diese auf die Kursteilnehmer abzustimmen.



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Reportable Quantity (RQ)


(meldepflichtige Menge)



Gemäß CERCLA sind manchen Gefahrgütern sogenannte meldepflichtige Mengen im 49 CFR zugeteilt (§ 172.101. Tabelle 1). Wird die hier angegebene (Netto-)Menge erreicht bzw. überschritten (sowohl Reinstoff als auch Gemische/Lösungen), so ist dies auf der entsprechenden Versendererklärung zu vermerken.



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Shipper



Im internationalen Frachtverkehr branchenübliche Bezeichnung des Absenders einer Sendung.



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Shipper's Declaration


(Shipper's Declaration for Dangerous Goods)



Die Shipper's Declaration ist für alle Versendungen per Lufttransport, welche Gefahrgut enthalten, auszustellen. Sie enthält detailierte Angaben bzgl. Klasse, Menge und Verpackung der Gefahrgüter. Zur Unterschriftsberechtigung ist u. a. eine Ausbildung gem. IATA-DGR / ICAO-TI (Personalkategorie 1, 3 oder 6) notwendig. Eine Unterzeichnung ohne diese Ausbildung stellt einen Verstoß gegen die geltenden Vorschriften dar und hat neben einer empfindlichen Geldstrafe u. U. strafrechtliche Folgen.



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SOLAS


(International convention for the Safety Of Life At Sea)



Das Internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See ist eine UN-Konvention zur Schiffssicherheit. Die erste Version des Vertrags entstand 1914 als Reaktion auf den Untergang der Titanic und sollte internationale Mindeststandards auf Handelsschiffen schaffen. Es gab mehrere grundlegende Änderungen; die bereits vierte Fassung der Konvention (1960) war die erste größere Aufgabe der IMO nach deren Gründung 1959. Die aktuelle SOLAS-Konvention (die nun fünfte und sogenannte „SOLAS 74“) stammt von 1974 und besteht aus zwölf Kapiteln, die sich mit Bemannung, Sicherheitsmanagement, Technik, Ladung und Rettungsmitteln beschäftigen. Auf aktuelle Bedürfnisse gehen zusätzliche Novellierungen, so genannte Amendments, ein. Hiermit wurden technische Neuerungen und Verbesserungen in die SOLAS 74 aufgenommen, aber auch Missstände abgestellt



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Transport Index


(Transportkennzahl)



Die Transportkennzahl ist eine dem Packstück, der Umverpackung oder dem Frachtbehälter von radioaktiven Stoffen zugeordnete Zahl, welche erlaubt, die Strahlenbelastung zu kontrollieren.



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TSCA


(Toxic Substances Control Act)

   

Das TSCA wurde 1976 durch die U.S. Regierung verabschiedet um der EPA die Möglichkeit zu geben, die Einfuhr und Produktion von Chemikalien zu verfolgen. Die EPA kontrolliert diese Chemikalien wiederholt, und kann Versuche und Prüfberichte für Chemikalien, welche schädlich für Mensch und Umwelt sein könnten, anfordern. Die EPA kann die Produktion oder Einfuhr für Chemikalien, welche ein unzumutbares Risiko darstellen, verbieten. Des weiteren verfügt die EPA über Kontrollmechanismen um die tausenden von neuen Chemikalien, die jährlich mit entweder unbekannten oder gefährlichen Eigenschaften, nachzuverfolgen. Für jede Versendung nach oder innerhalb U.S. Territorium ist ein TSCA statement erforderlich.



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TSCA statement



Ein Schriftstück, unterzeichnet von einer fachkundigen Person, welches aussagt, ob die in einer Sendung enthaltenen Chemikalien dem TSCA unterliegen (positive Erklärung) oder nicht (negative Erklärung). Dieses Schriftstück muss die Sendung während des gesamten Transports begleiten.



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UN Nummer



Eine 4-stellige Nummer, die darauf hinweist, das von einem Stoff, einer Mischund oder einer Lösung Gefahren ausgehen und diese somit als Gefahrgut zu behandeln ist.



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UNECE


(United Nations Economic Commission for Europe)



Die Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen ist eine der fünf regionalen Wirtschaftskommissionen der Vereinten Nationen und wurde 1947 durch den ECOSOC mit dem Ziel gegründet die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Mitgliedsländer zu fördern. Neben den europäischen Staaten gehören ihr auch alle nicht-europäischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die USA, Kanada, die Türkei, Zypern und Israel an. Der Sitz der UNECE ist in Genf, Schweiz.



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UMB


(Unfallmerkblatt / schriftliche Weisungen)



Das Unfallmerkblatt enthält alle benötigten Informationen (mögliche von der Ladung ausgehende Gefahren, Brandbekämpfungsmaßnahmen, notwendige persönliche Schutzausrüstung etc.) und muss dem Fahrzeugführer vor Beförderungsbeginn in allen notwendigen Sprachen (Absenderstaat, Transitstaaten, Empfangsstaat und in der Muttersprache des Fahrzeugführers) ausgehändigt werden.
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